Drei kleine Tipps für einen sauberen Rechner

1. Der Autostart

Im Autostart sind Programme eingetragen, die standartmäßig beim Hochfahren des Computers mitgestartet werden. Oftmals werden hier Einträge von Programmen angelegt, die nur selten oder zumindest nicht direkt zum Start des Computers benötigt werden.

Diese kosten dann nur unnötig Systemleistung, verlangsamen den Start des Computers und stören den Nutzer durch sich unaufgefordert öffnende Fenster.

So gelangen Sie in den Autostart:

Unter Windows 7 drücken sie die Windows-Taste und tippen sie „Ausführen“ in das Suchfeld.
Nun sollte in der Suchanzeige oben unter „Programme“ das Programm „Ausführen“ angezeigt werden. Klicken sie darauf um es zu starten. In das geöffnete Fenster geben sie nun den Befehl „msconfig“ ein und bestätigen die Eingabe mit einem klick auf den Button „OK.“

Tipps für einen sauberen PC

Im nun geöffneten Fenster klicken sie auf den Reiter Systemstart und entfernen ungewünschte Programme aus der Liste.

Achtung! Entfernen sie nur Programme, die Sie kennen und von denen sie sich absolut sicher sind, dass sie nicht im Autostart benötigt werden. Ihr Virenscanner, diverse Programme von Microsoft sowie hardwarebezogene Programme z.B. von Intel, ihrer Grafikkarte ihrem Drucker sollten unbedingt aktiviert bleiben!



2. Unerwünschte Software:

Gemeint sind zum Beispiel diverse Toolbars (zusätzliche Suchleisten in ihrem Browser) oder andere Programme , welche Sie nicht absichtlich installiert haben. Diese Programme kommen meist als zusätzliche Software in Gratisdownloads daher:

Tipps für einen sauberen PC

Wie das Beispiel zeigt sollten sie schon beim Download aufpassen ob Zusatzsoftware mit installiert werden soll.

Installiert man nun eine solche Gratissoftware stehen einem zu Beginn oftmals eine verschiedene Wege zur Auswahl : „Standard“, „leichte“ oder „einfache“ Installation und zusätzlich eine „erweiterte“, „Experten“ oder „Profi“-Installation. Wählen sie in einem solchen Fall immer die vermeintlich schwierige Installation aus. Nur hier haben sie die Möglichkeit unerwünschte Zusatzsoftware abzuwählen und eine saubere Installation durchzuführen. Wirklich schwieriger ist die „Experteninstallation“ in den meisten Fällen eh nicht. Hier im Beispiel nennt es sich „Experteneinstellungen.“

Tipps für einen sauberen PC



3. Dateinamens-Erweiterung:

Wenn sie ein Windows 7 mit Standardeinstellungen verwenden werden Ihnen die Dateinamen-Erweiterungen ausgeblendet. Dies sieht zwar optisch etwas „sauberer“ aus ist aber aus sicherheitsbezogener Sicht kritisch:

So tarnen Malwarehersteller ihre Viren und Trojaner oftmals als harmlose Rechnungen.

So können sie die Dateinamen wieder einblenden:

Öffnen sie einen beliebigen Ordner. Klicken sie nun links oben auf „Organisieren.“ Wählen sie nun den Punkt „Ordner- und Suchoptionen“ aus.

Tipps für einen sauberen PC

Klicken sie im neuen Fenster auf Ansicht und wählen unten in der Liste „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ ab und bestätigen ihre Änderung mit einem Klick auf „OK.“

Tipps für einen sauberen PC

Hier sehen sie zwei Beispiele wie sich die Ansicht vor und nach der Einstellung ändert:

Tipps für einen sauberen PC

Das erste Bild zeigt zwei Dateien ohne Dateiendungen. Wer hier unvorsichtig ist öffnet die zweite und aktiviert dabei eine Anwendung. Diese könnte Schadsoftware sein.

Tipps für einen sauberen PC

Durch die Änderung in den Ordneroptionen sehen wir im zweiten Bild klar um was für eine Datei es sich handelt:
Die erste ist eine ungefährliche .pdf-Datei bei der zweiten handelt es sich um eine .exe also eine ausführbare und damit potentiell gefährliche Datei.